Impfungen

Eine der größten medizinischen Errungenschaften besteht in der Möglichkeit, potenziell tödliche Erkrankungen durch Impfungen zu verhindern!

Diese Erkrankungen, wie z.B. Tetanus, Diphterie, Masern, Mumps, Röteln und viele andere, werden von den meisten Menschen als harmlose Kinderkrankheiten angesehen, da heutzutage in Deutschland kaum noch jemand daran erkrankt – eben weil geimpft wird!

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts galt z. B. die Diphterie als „Würgeengel der Kinder“. Die Erkrankung trat epidemieartig auf, es waren hauptsächlich Kinder betroffen. Im Verlauf der Erkrankung schwollen die Schleimhäute in Hals und Rachen so massiv an, daß viele der Kinder erstickten. Die Ärzte standen der Erkrankung machtlos gegenüber. Als letzten Ausweg führten sie Luftröhrenschnitte bei den Kindern durch, die allerdings auch mit einer hohen Todesrate einhergingen.

Masern gelten gemeinhin als harmlose Kinderkrankheit. Kaum jemand ist sich bewußt, daß es durch eine Maserninfektion bei einem Teil der Erkrankten zu einer Mitbeteiligung des Gehirns mit bleibenden Behinderungen und zu Todesfällen kommen kann.

Eine Tetanusinfektion bedeutete vor 100 Jahren noch den sicheren Tod. Die Tetanuserreger befinden sich nahezu flächendeckend in der Erde. Schon eine kleine Verletzung, z. B. an einem Rosendorn während der Gartenarbeit, kann eine Infektion verursachen. Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer Verkrampfung der Muskulatur, die letztlich das Atmen unmöglich macht und zum Erstickungstod führt.

In den letzten Jahren ist in Deutschland eine zunehmende Impfmüdigkeit festzustellen. Die Ursache liegt einerseits in dem fehlenden Bewußtsein, wie gefährlich etliche Kinder-/Infektionskrankheiten sind, andererseits werden immer wieder Kampagnen gegen das Impfen gestartet. Die Argumente der Impfgegner halten Fakten gegenüber nicht stand!

Die heutigen Impfstoffe sind sehr sicher. Natürlich kann es, wie bei allen Medikamenten auch, zu Nebenwirkungen kommen.

In sehr, sehr seltenen Fällen können lebensbedrohliche, allergische Reaktionen auftreten. Die Wahrscheinlichkeit, eines dieser schwerwiegenden Ereignisse zu erleiden, ist aber deutlich geringer, als im Fall einer „echten“ Erkrankung bleibende Schäden davonzutragen oder gar daran zu sterben.

Die häufigsten Nebenwirkungen sind Lokalreaktionen im Bereich der Impfung – lästig, aber in aller Regel harmlos. Meist handelt es sich dabei um Schmerzen, Schwellung und Rötung im Bereich der Impfung; es kann auch einmal Fieber auftreten oder für ein paar Tage ein grippeähnliches Gefühl, alles ein Ausdruck dafür, daß sich unser Immunsystem mit dem Impfstoff auseinandersetzt und Abwehrstoffe für den Fall produziert, daß eines Tages eine Infektion mit dem echten Erreger auftritt. Sie werden aber vor einer Impfung ausführlich und individuell von uns beraten und erhalten auch Informationsmaterial, um sich einen Überblick verschaffen und selbst abwägen zu können.

Unsere Empfehlung:
Sprechen Sie uns an, lassen sich von uns beraten und lassen Sie Ihren Impfschutz auffrischen!

Sie schützen damit sich und Ihre Umgebung!