Kreislaufstillstand – Basismaßnahmen zur Wiederbelebung (kardiopulmonale Reanimation)

Das Überleben eines Patienten mit Kreislaufstillstand ist maßgeblich von der raschen Durchführung elementarer Rettungsmaßnahmen bestimmt. Vor allem Symptome wie Schmerzen in der Brust oder akute Atemnot müssen die frühestmögliche Alarmierung des Rettungsdienstes zur Folge haben [1].

Besonders bei kardialen Ereignissen (z.B. Herzinfarkt) besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines Kreislaufstillstands innerhalb der ersten Stunde nach Symptombeginn [2, 3].

Erfolgt der Notruf bereits bei Auftreten der ersten kardialen Symptome (z.B. Brustschmerzen, Luftnot) vor Eintreten des Kreislaufstillstands, erhöht sich die Überlebenswahrscheinlichkeit durch das frühe Eintreffen des Rettungsdienstes deutlich.

Der unmittelbare Beginn der Wiederbelebungsmaßnahmen (kardiopulmonale Reanimation) nach Eintreten des Kreislaufstillstandes kann die Überlebenswahrscheinlichkeit verdoppeln bis verdreifachen [4].

Am sinnvollsten wäre es natürlich, wenn möglichst viele Menschen einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren würden, um die Basismaßnahmen der kardiopulmonalen Reanimation = Herz-Lungen-Wiederbelebung zu erlernen. Erfahrungsgemäß ist dies nur selten der Fall. Deshalb finden Sie im Folgenden eine Beschreibung der Basis-Reanimationsmaßnahmen beim Erwachsenen in einer Lang- und einer Kurzversion.



Literatur
  • Notfallmedizin up2date; Heft 1; 6. Jahrgang; März 2011; S. 9-17
  • Lowel H, Lewis M, Hormann A. Prognostische Bedeutung der Prähospitalphase beim akuten Myokardinfarkt: Ergebnisse des Augsburger Herzinfarktregisters 1985-1988. Dtsch. Med. Wochenschr. 1991; 116: 729-733
  • Müller D, Agrawal R, Arntz HR. How suden is sudden cardiac death? Circulation 2006; 114: 1146-1150
  • Waalewijn RA, Tijssen JG, Koster RW. Bystander initiated actrions in out-of-hospital cardiopulmonary resuscitation: results from the Amsterdam Resuscitation Study (ARRESTUS). Resuscitation 2001; 50: 273-279
  • European Resuscitation Council. Guidelines for Resuscitation 2010. 2010: www.erc.edu